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Einzugsicherung PZ-ES-1

 

große Reichweite 1...20m
schlanke Bauform
einfache Justage
frontseitige Anzeige-LED
hohe Schutzart IP67

* erfüllt die Normen:
DIN IEC 61496-2, DIN EN 954-1 (Kategorie 2)
EN 12978:2003, EN 12453:2000, EN 12445: 2000

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anforderungen

Gemäß DIN EN 12453 müssen an kraftbetätigten Toren solche Maßnahmen zum Einsatz kommen, die eine Gefährdung an Quetsch-, Scher- und Einzugsstellen sicher abwenden, sofern diese Tore nicht in Totmannsteuerung betrieben werden. Zu berücksichtigen sind Gefahrenstellen bis zu einer Höhe von 2,50 m und Situationen, in denen eine Person durch das Tor angehoben werden kann. Die ausgewählte Schutzeinrichtung muss laut DIN EN 12453 einen sofortigen Stillstand der Torbewegung durch eine schaltende Schutzeinrichtung gewährleisten, noch bevor die Gefahrenstelle erreicht wird.

 

Einbausituationen

 

 

Rollgittertore

Da Rollgittertore das Festhalten und Mitfahren von Personen ermöglichen, sind in jedem Fall die Gefahren-stellen 1 und 2 abzusichern. Das Anbringen einer Einzugsicherung an der Gefahrenstelle 3 wird notwendig, wenn das Maß zwischen Oberkante Fertigfußboden und Unterkante Decke kleiner als 2,50 m ist und eine geeig-nete Abdeckung der Wickelrolle nicht vorhanden ist.

 

 

 

 

 

Rolltore

Eine Absicherung der Gefahrenstelle 1 ist erforderlich, wenn ein Festhalten und Mitfahren von Personen am Torblatt denkbar ist oder die Höhe der Gefahrenstelle kleiner als 2,50 m ist. Die Absicherung der Gefahrenstelle 2 muss erfolgen, wenn das Maß zwischen Oberkante Fertigfußboden und Unterkante Wickelrolle bzw. dessen Verkleidung kleiner als 2,50 m ist oder der Rolltorpanzer so beschaffen ist, dass ein Festhalten und Mitfahren von Personen ermöglicht wird. Mit der Absicherung der Gefahrenstelle 3 ist so zu verfahren, wie dies bereits für Rollgittertore beschrieben wurde.

 

 

 

 

Sektionaltore

Eine Absicherung der Gefahrenstelle 1 ist erforderlich, wenn ein Festhalten und Mitfahren von Personen am bewegenden Torsegment denkbar ist oder die Höhe der Gefahrenstelle kleiner als 2,50 m ist. Wenn sich auf der Torinnenseite ebenfalls eine Gefahrenstelle befindet, muss diese abgesichert werden, sofern sie niedriger als 2,50m oder ein Mitfahren möglich ist.

 

 

 

 

 

Die oben genannten Fälle sind als Empfehlung zu verstehen, für verbindliche Informationen wenden sie sich bitte an den TÜV oder andere zugelassene Stellen.

Technische Daten:

  • 10...30 V DC
  • Sender: 35 mAEmpfänger: 35mA
  • IR, 880 nm
  • ca. 4° Vollwinkel
  • UB = Sender aus
  • UB an Testeingang: typ. 20 ms bis Relais abgefallen ist
  • Testeingang frei: typ. 100 ms bis Relais angezogen ist
  • UB abgeschaltet: typ. 20 ms bis Relais abgefallen ist
  • UB eingeschaltet: typ. 100 ms bis Relais angezogen ist
  • max. 2 0ms, Verzögerungszeit zwischen Lichtstrahlunterbrechung und Ausgangsreaktion.
  • typ. 100 ms
  • Relais, potentialfreier Wechslerkontakt
  • min. 1 mA/min. 5 V DC
  • max. 0,3 A/100 V AC
  • max. 0,5 A/48 V DC
  • Hellschaltung, Relais ist angezogen, wenn Lichtstrahl frei
  • grüne LED, an bei UB an, blinkt bei Test
  • grün/rote Duo-LED, grün bei UB und Lichtstrahl frei (Relais angezogen) rot bei Lichtstrahlunterbrechung, (Relais abgefallen)
  • axial: 360°, vertikal: ±30°
  • PA6 mit 30% Glasfaseranteil
  • Lexan, infrarot durchlässig
  • Festkabel, PVC, Mantelfarbe schwarz, d= ca.4,3 mm
  • Sender 3 x 0,25 mm², Empfänger 5 x 0,25 mm²,
  • Standardlänge jeweils 10 m
  • IP 67, voll vergossen
  • -25°...+55°C

 

Anschlüsse: Sender

  • braun
  • blau
  • schwarz

 

Anschlüsse: Empfänger

  • braun
  • blau
  • rosa
  • gelb
  • grau